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 20.Mai 2012 Internationaler Museumstag
„Welt im Wandel - Museen im Wandel“

 

um 10:00 Uhr
Musikalische Eröffnung mit Hein und seinem Schifferklavier
ab

10:00

 

Uhr

Maibowle und Häppchen des Museumsvereins präsentiert von der Trachtengruppe

ab

10:00

 

Uhr

Was steckt schon alles im Infoterminal des Heimatmuseums?
um 11:00 Uhr

Kräuterführung und kulinarische Proben aus der Kräuterküche mit Frau Christiane Freuck im Museumshof

um 14:00 Uhr
Vorführung der NDR-Reportage „Der Düwel un sin Kutter“
um 15:00 Uhr
Führung durch das alte Fischerhaus

 

 2012 Veranstaltungen im Heimatmuseum

 

Datum

Veranstaltung

Hinweise

(befinden sich auf dieser Seite)

10.04.

Museumsabend

siehe "Museumsabende"

08.05.

Museumsabend

siehe "Museumsabende"

20.05.

35.Internationaler Museumstag

Motto:„Welt im Wandel-Museen im Wandel“

Freier Eintritt ins Museum, Führungen, Austausch von Erinnerungen, Maibowle

12.06.

Museumsabend

siehe "Museumsabende"

07.07.

Nieger Ümgang

zur 75.Warnemünder Woche

Vereinsmitglieder nehmen hinter der Flagge des Museums am Umgang teil

10.07.

Museumsabend

siehe "Museumsabende"

14.08.

Museumsabend

siehe "Museumsabende"

09.09.

Tag des offenen Denkmals

Motto: „Holz“

Führungen durch das denkmalgeschützte Haus

11.09.

Museumsabend

siehe "Museumsabende"

15.09.

Hoffest des Museumsvereins Warnemünde e.V.

Die Mitglieder treffen sich zum Gedankenaustausch und geselligem Beisammensein

27.10.

Lange Nacht der Museen

von 18:00 bis 24:00 Uhr, mit Führungen durch die Ausstellungen, Musik, altem Handwerk sowie weiteren Überraschungen

Stand: 31.März 2012, Änderungen finden Sie in der Presse und auf dieser Seite

 

 08.05.2012 Museumsabend

Abenteuerliche Flucht 1850 über Warnemünde in die Freiheit“

Referentin: Hannelore Drechsler

Spannung und Ruhe herrschte an diesem Abend im Museum. Alle waren wir gespannt was uns Frau Hannelore Drechsler, über 2Personen die während der Deutsche Revolution von 1848/49 verhaftet wurden und über Warnemünde ins Ausland flüchten konnten, zu erzählen hatte. Carl Schurz und Gottfried Kinkel im Ausland bekannt und berühmt, aber hier bei uns wenig bekannt. Beide stammen aus unterschiedlichen Verhältnissen. Kinkel wurde 1815 als Sohn eines Pastors geboren, während Schurz als Sohn eines Lehrers 1829 das Licht der Welt erblickte. Sie lernten sich 1847 auf einer politischen Diskussionsrunde im Hause Kinkel kennen. Der innige Wunsch einer deutschen Republik und gegen die Monarchie sprach aus ihren Herzen. In einer Abenteuerlichen Flucht gelangten sie mit Hilfe von Freunden nach Mecklenburg. Von hier aus sollte es weiter nach England gehen. Mecklenburg deshalb, weil in unserem Land die Polizei nicht so stark vertreten war. Über die Warnemünder staunten sie nur. Überall war Revolution im Deutschen Reich und die „Einheimischen“ kümmerte es nicht. Hier war man froh, wenn man seine Ruhe hatte. Als Frau Drechsler Passagen wiedergab, was Kinkel und Schurz von uns Warnemünder dachten, ging ein Schmunzeln über die Gesichter der Gäste. Am 17.11.1850 gelang dann die Flucht nach England. Schurz ging weiter nach Amerika. Dort war er 1860 Mitbegründer der Republikanischen Partei und unter Präsident Rutherford B. Hayes (1877–81), Innenminister. Kinkel machte in England Kariere. Er legte den Grundstein für das Unterrichtsfach „Kunstgeschichte“ und war ab 1863 Examinator an die Universität London.

Eine sehr interessante und lehrhafte Veranstaltung, ist die einstimmige Meinung aller gewesen. Vielleich erweist uns Frau Drechsler irgendwann Mal wieder die Ehre. Schön wäre es. Also, …

"Holl di fuchtig und kiek mal wedder in"

 2012 Warnemünder Museumsabende

Sie wollen keine eintönige Unterhaltung im Fernsehsessel sondern interessantes und wissenswertes aus Warnemünde und Umgebung erfahren? Dann kommen und staunen Sie mit uns zusammen im Heimatmuseum Warnemünde, denn es ist angerichtet. Nun beginnen wieder jeden 2.Dienstag im Monat die „Warnemünder Museumsabende“. Viele haben schon sehnsüchtig darauf gewartet dass es endlich losgeht. Für jeden ist etwas dabei, so vielfältig ist das Angebot. Politisch fängt Herr Siegfried Köhler an. Er berichtet über die Grenzübergangsstelle Warnemünde. Vielleicht erfahren wir auch, ob es einige geschafft haben mit Hilfe der Fähre nach Dänemark abzuhauen. Spannung ist garantiert. Die Flucht wird auch im Mai fortgesetzt. Allerdings geht es hierbei einige Jahre zurück. Über eine Flucht aus Warnemünde im Jahre 1850 erzählt Hannelore Drechsler. Der Freiheitsdrang ist schon immer Gross geschrieben worden. Im Juni dürfen wir einen alten Bekannten wieder im Museum begrüßen. Dr. Reiner Tiesel klärt uns über das Wetter und Klima in Warnemünde auf. Lassen Sie uns hoffen, dass es im Museum keinen Sturm gibt. Der Monat Juli wird dann etwas mystisch. Sagenwelt in Mecklenburg heißt das Thema. Mal ehrlich, wer weiß schon etwas darüber. Bestimmt sind es die Wenigsten. Einer kennt sich darin aber bestens aus und das ist Prof. Dr. Siegfried Neumann. Alle Geister haben an diesen Abend freien Eintritt. Für August und September sind Fortsetzungen angesagt. Zuerst spricht Herr Joachim Glende über den bekanntesten Sängerverein aus Warnemünde. In dem 2.Teil über den Shantychor „De Klaashahns“ wird die Wendezeit von 1990 bis heute betrachtet. Eine Epoche die für alle Menschen bei uns gravierende Einschnitte bedeutete. Zum Abschluss heißt es „die Fahrkarten bitte“. Im September steht nicht nur die Lok unter Dampf. Unter der Überschrift „Die goldenen Zwanziger“  durchfährt Herr Linke die Jahre 1924 bis 1929, auch mit dem legendären „Rheingold“-Zug.

So Kinnings, soweit unsere Angebote für die Museumsabende 2012. Das Übliche, wie Vorverkauf und Vortragswiederholung lassen wir diesmal. Das hat kaum noch Sinn. Eines haben wir gelernt, viele kommen immer 2Minuten vor Beginn und wundern sich wenn schon alle Plätze vergeben sind. Nun ja, was wir dann alles zu hören bekamen möchte ich nicht wiederholen. Aber eines hat sich geändert. Auf der letzten Mitgliederversammlung wurde mit überwältigender Mehrheit beschlossen, den Eintrittspreis erstmalig seit Beginn der Vortragsabende auf 5,00Euro anzuheben. Alles ist in den letzten Jahren teurer geworden. Dieses können wir nicht mehr auffangen. Wer auf unsere Öffnungszeiten schaut wird feststellen, dass wir schon den Dienstag zusätzlich schließen mussten. Die Nebenkosten lassen eine Öffnung nicht zu. Jeder Cent zählt und krumme Dinger gibt es bei uns nicht. Ich hoffe trotzdem dass wir uns sehen. Wenn nicht zu den Vorträgen, dann vielleicht ein anderes Mal im Museum. Also, wie immer…

"Holl di fuchtig und kiek mal wedder in"

 

 

 Einlass: 18:30Uhr                    Beginn: 19:00Uhr

 

10.04.2012

„Der Grenzübergang Warnemünde“

Referent: Siegfried Köhler

08.05.2012

„Abenteuerliche Flucht 1850 über Warnemünde in die Freiheit“

Referentin: Hannelore Drechsler

12.06.2012

"Wetter und Klima in Warnemünde"

Referent: Dr. Reiner Tiesel

10.07.2012

"Sagenwelt in Mecklenburg"

Referent: Prof. Dr. Siegfried Neumann

14.08.2012

"Chronologische Betrachtung über 48 Jahre Shantychor – De Klaashahns" 2.Teil

Referent: Dipl.-Ing. Joachim Glende

11.09.2012

Eisenbahn in Warnemünde, 5.Teil

"Links und rechts der Eisenbahn - Die goldenen Zwanziger"

Referent: Torsten Linke

 

 01.07.2011 Ausstellungseröffnung

"Hamsterfahrten, Klavierkonzerte und ein Hauch von Papyrossi"

 

Erinnerungen an die Nachkriegszeit in Warnemünde

So überfüllt ist eine Ausstellungseröffnung schon lange nicht mehr gewesen. Die Sitzplätze waren rasch vergriffen. Aber mehr konnte nicht bereitgestellt werden, weil man sich sonst nicht bewegen konnte. Ich muss es einfach mal so eindeutig ausdrücken, wer auf den letzten Drücker kam, hatte nun mal Pech. Wir als Verein haben unser Bestes gegeben.

Es zeigte sich bei diesem Andrang wie Interessant das Thema ist. Bei vielen weckte es Erinnerungen an eine Zeit die man als Kind erlebt hatte. Dabei kamen alle guten und schlechten Dinge wieder zum Vorschein. Herr Heimhardt leitete die Eröffnungsfeier mit einigen Worten rund ums Museum ein, während unsere Museologin Frau Rottmann über die Idee und Entstehung der Ausstellung sprach. Sie machte deutlich, dass die Recherchen manchmal doch sehr unter die Haut gingen. Auch als Frau Schumann Berichte von Flüchtlingen vorlas, sah man bei einigen Gästen wie nahe ihnen das Alles ging. Umso erfreulicher ist es, das viele Zeitzeugen ihre Erinnerungen niederschrieben und dem Museum übergaben. Im Hintergrund sahen die Zuhörer eine Präsentation mit Bildern von jener Zeit aus Warnemünde. Sie vermittelten einen Vorgeschmack auf die Ausstellung. Auch dieses Mal wurden wir musikalisch unterstützt. Frau Mathilde Helm zeigte uns wieder einmal ihr Können zur Freude aller Gäste. Unter anderem auch mit einem Stück von Johannes Brahms, welches schon bei einem Musikprogramm im Kurhaus am 2. August 1946 gespielt wurde. Es ist schon zur Tradition geworden, seit der Museumsverein Warnemünde e.V. dieses Haus leitet, eine Begleitbroschüre zu jeder Ausstellung heraus zu geben. Undenkbar wäre dieses allerdings ohne Frau Christiane Freuck, welche wieder einmal in beeindruckender Weise die Redaktion dieses Heftes übernahm. Auch allen anderen wie Adolf Sahlmann, Gernot Eschenburg, Wolfgang Brauer, Dieter Eints, Klaus Boden, Vera Classon und Peter Uhde die daran mitgearbeitet haben sei unser Dank gewiss. Erwerben können Sie dieses Dokument für 3,50Euro im Museum oder über unseren Museumsladen. Zu sehen ist die Ausstellung bis Ende Mai 2012. Aber nicht zu lange warten denn zum Schluss wird die Zeit meistens knapp, weil dieses und jenes noch dazwischen kommt.

Also dann …

"Holl di fuchtig und kiek mal wedder in"

 

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